Ansprache des Arbeitgebers

Eine betriebliche Altersversorgung funktioniert nur, wenn sie allen Beteiligten einen Nutzen schafft. Da die Erfahrung zeigt, dass eine Altersversorgung immer dann besonders erfolgreich umgesetzt wird, wenn die Initiative vom Arbeitgeber ausgeht und wenn dieser die Einrichtung auf verschiedene Art und Weise aktiv fördert, ist es wichtig, im ersten Schritt den Arbeitgeber vom Nutzen einer betrieblichen Altersversorgung zu überzeugen.

Vorteile für den Arbeitgeber

Fürsorgepflicht erfüllen

Der Arbeitgeber hat gegenüber seinen Arbeitnehmern eine Fürsorgepflicht. Dazu gehört auch die Verpflichtung, die Arbeitnehmer über den Rechtsanspruch auf Altersversorgung aufzuklären. Kommen Arbeitgeber dieser Informationspflicht nicht nach, kann für Arbeitgeber eine Schadenersatzpflicht entstehen, durch die der entgangene Vorteil aus der staatlichen Förderung ausgeglichen werden soll.

Soziale Kompetenz beweisen - qualifizierte Mitarbeiter binden

Zunehmend suchen Arbeitgeber wieder qualifizierte Mitarbeiter - trotz immer noch mehr als 3 Mio. Arbeitslosen. Soziale Kompetenz können Arbeitgeber auch dadurch beweisen, dass ein betriebliches Versorgungssystem eingeführt wird. Dieses kann der Arbeitgeber entweder zusätzlich zum Gehalt finanzieren oder er kann durch Zuschüsse die Attraktivität der Entgeltumwandlung erhöhen.

Manchmal hilft es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber auch, wenn sie eine gute und umfassende Beratung über die verschiedenen Fördermöglichkeiten der Altersversorgung erhalten.

Lohnnebenkosten senken

Nehmen Arbeitnehmer an der Entgeltumwandlung teil, brauchen für die umgewandelten Gehaltsteile keine Sozialversicherungsanteile gezahlt zu werden. Arbeitgeber können über diesen Weg Lohnnebenkosten sparen. Durch die Beratungssoftware der BVW GmbH können die Einsparungen bei den Lohnnebenkosten ausgerechnet werden.

Gleichbehandlungsgrundsatz beachten

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schafft auch für die betriebliche Altersversorgung neue Bedingungen. In § 2 dieses Gesetzes wird geregelt, dass das AGG auch auf die "Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen einschließlich Arbeitsentgelt" und für den "Sozialschutz einschließlich der sozialen Sicherheit" anzuwenden ist. Da die betriebliche Altersversorgung nach herrschender Rechtsprechung auf jeden Fall zum Arbeitentgelt gehört aber auch der sozialen Sicherheiut dient, gibt es einen doppelten Grund dieses Gesetz zu beachten.

Arbeitgeber sollten sich deshalb überlegen, ob sie den den Wildwuchs in den oft "historisch gewachsenen Versorgungswerken" wirklich weiter aufrecht erhalten können. Unternehmen öffnen damit auch nachträglichen Klagen von Mitarbeitern auf Gleichbehandlung Tür und Tor. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen gibt es hier einen dringenden Handlungsbedarf.


Ansprache der Arbeitnehmer

Wurde mit dem Arbeitgeber festgelegt, in welcher Form im Unternehmen eine geförderte Altersversorgung eingeführt werden soll, muss diese Lösung den Arbeitnehmern vorgestellt werden. Dabei sollte der Arbeitgeber darauf dringen, dass alle Mitarbeiter an einem persönlichen Beratungsgespräch teilnehmen. Selbst wenn Arbeitnehmer sich nach der Beratung gegen eine Teilnahme an der betrieblichen Altersversorgung aussprechen, kann durch eine Dokumentation des Gespräches nachgewiesen werden, dass der Arbeitgeber seinen Aufklärungspflichten nachgekommen ist.

Postkarten zur Verteilung mit den Gehaltsabrechnung

Einladung zur Informationsveranstaltung

Wir empfehlen, die Information der Mitarbeiter mit einer zentralen Veranstaltung zu beginnen. Auf solch einer Betriebsversammlung können kurzfristig viele Mitarbeiter über die Vorteile der betrieblichen Altersversorgung informiert werden.

Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu dieser Veranstaltung einzuladen, stellen wir folgende Kommunikationsmittel zur Verfügung:

Poster zum Aushang im Unternehmen

Andere Einladungsform

Gerade bei Unternehmen mit einer dezentralen Betriebsstruktur verlangen manchmal andere Formen von Informationen. Aber auch als Ergänzung zu Postern und Aushängen sind zum Beispiel Postkarten eine Informationsmöglichkeit. Diese können z.B. den Gehaltsabrechnungen beigefügt werden.

Beispiel einer Postkarte zur Einladung für eine Infoveranstaltung.


Die Präsentation der Arbeitnehmerberatung

Die Netzwerkpartner des Bundes-Versorgungs-Werkes sind in der Lage kurzfristig eine Veranstaltung zur Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchzuführen. Der große Vorteil eines Netzwerkes besteht darin, dass nicht alle Instrumente jedes Mal neu erfunden werden müssen.

So haben wir vorbereitete Präsentationen, mit denen wir die verschiedenen Lösungen der bAv "rüberbringen" können. Wenn wir besondere Situationen vorfinden, dann sind wir auch in der Lage, unsere Grundlagen schnell an diese Situation anzupassen.

Ein Beispiel einer Präsentation haben wir hier für Sie hinterlegt.

Sie können die Präsentation auch ausdrucken und mit nach Hause nehmen, um Sie mit Ihrem Partner durchzusprechen.

Die Broschüre zum Versorgungswerk der Muster AG

Nicht alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können oder wollen an einer solchen Veranstaltung teilnehmen.

Selbstverständlich kann die Präsentation auch ausgedruckt werden, aber wir können auch einfach eine Broschüre erstellen, in der das Versorgungswerk vorgestellt wird. Dabei wird ausführlich beschrieben,

  • wie die Altersversorgung in Deutschland aufgebaut ist,
  • welche Förderungen von staatlicher Seite geboten werden,
  • welche Form der Altersversorgung vom Arbeitgeber angeboten wird und
  • in welcher Form der Arbeitgeber ggf. die Altersversorgung fördert.

Ein Muster haben wir erarbeitet, das leicht an die spezielle Lösung eines Unternehmens anpassen können. Das Muster dieser Broschüre haben wir hier für Sie hinterlegt. Sie können Sie sich auch gerne ausdrucken.

Der Flyer - eine Kurzinformation

Manchmal sind Information über 20 Seiten zu umfangreich. Aber auch da können wir helfen. Wir haben einen kurzen Flyer, in dem wir die wesentlichen Informationen zusammengefasst haben. Darin werden nicht alle Fakten aufgearbeitet, aber die Mitarbeiter gewinnen einen ersten Eindruck über das Versorgungswerk und die Fördermaßnahmen.

Hier finden Sie ein Beispiel eines solchen Flyers.

Internet oder Intranet

Das Thema der Altersversorgung ist inzwischen so komplex, dass es ohne Softwareunterstützung nicht geht. Deswegen nutzen unsere Berater ausgefeilte Software, die vom TÜV iT zertifiziert wurde und für die wir eine Auszeichnung gewonnen haben.

Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich aber selber bereits informieren können, stellen wir speziell für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens eine Internet-Seite zur Verfügung auf der sich alle Informationen zur Altersversorgung finden. Ganz wichtig sind aber Berechnungstools, mit denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon einmal ihre Versorgungssituation prüfen können.

Sie möchten gerne wissen, ob Ihre bestehende Versorgung ausreichend ist, oder ob noch eine "Versorgungslücke" besteht, von der alle Welt immer spricht.

P.S. Die Daten können Sie oben rechts unter "Menü" speichern. Sie können Sie dann beim "Vergleichsrechner" wieder einlesen. Und auch für unseren Berater können Sie die Daten auf einen USB-Stick kopieren, so dass für die Beratung nicht alle Daten neu erfasst werden müssen.

Konkretes Beispiel

Möchten Sie ein konkretes Beispiel einer Beratung von Arbeitnehmern anschauen, dann klicken Sie bitte hier.

Der Vergleichsrechner

Es gibt die Riester-Rente und Rürup und fünf Formen der betrieblichen Altersversorgung und private Altersversorgung. Wer blickt da noch durch. Wie können Sie herausfinden, welches die für Sie günstigste Lösung ist? Experten sagen, dass es für einen Single 26 Kriterien für die Bestimmung des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses in der Altersversorgung gibt. Für Ehepaare sind es dann 53, weil noch das Jahr der Eheschließung hinzu kommt.

Wir bieten Ihnen zwei Rechner an, mit dem Sie schon einmal völlig ungestört für sich prüfen können, ob die betriebliche Altersversorgung für Sie wirklich der optimale Weg ist.

Genau wie mit einem Klick auf die Grafik können Sie hier den Investitionsrechner Fonds für fondsbasierte Tarife aufrufen. Diese Tarife bieten mit ihrer stärkeren Ausrichtung auf Aktien ein höheres Anlagerisiko haben, aber auf Dauer auch deutlich höhere Leistungen erwarten lassen. Bei dem Investitionsrechner Klassik sind klassische Rententarife hinterlegt, die durch ihren höheren Anteil an festverzinslichen Wertpapieren geringere Renditen mit niedrigeren Kursschwankungen als Ergebnis haben.

Sie können hier Ihre Daten speichern und beim Vorsorge-Check einlesen. Das geht natürlich auch umgekehrt. Klicken Sie einfach auf "Menü" oben rechts und speichern Sie, oder lesen Sie ein.

Unser Berater kann diese Daten auch bei sich einlesen und dann ganz einfach Lösungsvorschläge erarbeiten.

Für die Motivation der Mitarbeiter: Unser Geschenk

Hat Ihnen der Vorsorge-Check eine Versorgungslücke aufgezeigt und haben Sie beim Vergleichsrechner erfahren, dass unsere bAv-Lösung für Sie eine gute Versorgungslösung bietet, speichern Sie Ihre Daten und vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Berater.

Der kann die von Ihnen gespeicherten Daten in seinen Vergleichsrechner oder in seine anderen Beratungsprogramme einlesen und damit weiterrechnen. Das spart Zeit für das Erklären der Lösungsvorschläge.

Ihr Vorteil: Die Programme unseres Beraters beruhen auf dem gleichen vom TÜV zertifizierten Rechenwerk, wie der Vorsorge-Check.

Ihr Geschenk: Nach erfolgter Beratung speichert unser Berater alle Daten auf solch einem BVW-Vorsorge-Stick, den er Ihnen als Geschenk überreicht. Sie haben damit alle relevanten Daten für Ihre Altersversorgung zentral in einem Daten-Safe gesichert.

Da es sich um einen hochwertigen 4GB USB-Stick in einem Metallgehäuse handelt, können Sie den natürlich auch für andere wichtige Daten nutzen. Sie sollten dann Ihre Versorgungsdaten allerdings lieber  noch einmal an anderer Stelle sichern, damit sie nicht im Zweifelsfall in falsche Hände geraten. 

Aber wenn Sie später einmal eine neue Beratung wünschen, weil sich etwas wichtiges in Ihrem Leben geändert hat, sammeln Sie alle Daten wieder auf diesem Stick, gehen zu unserem Berater und er kann Sie über notwendige Anpassungen an diese veränderte Situation beraten.

Unser Angebot für Sie

Wir haben uns entschlossen, die betriebliche Altersversorgung durch Entgeltumwandlung aktiv zu fördern. Dieses tun wir mit dieser Informationsseite, denn wir wissen: Diesem Thema geht man lieber aus dem Wege.

Wenn Sie allerdings wissen, wie die Gesamtlage der Rentenversicherung und Ihre private Vorsorge aussieht, können Sie eine kluge Entscheidung für Ihre Zukunft treffen.

Wir bieten Ihnen für die betriebliche Altersversorgung zwei Durchführungswege und drei unterschiedliche Produkte an.

Denn in der bAv gilt nicht: Eine Lösung für alle.

Sie unsere Mitarbeiter sind zu unterschiedlich, also müssen wir das Versorgungssystem an Sie anpassen und nicht umgekehrt.

Sie können die Lösungen auch kombinieren und für sich Ihre eigene Lösung erarbeiten lassen.

Wir zahlen einen Zuschuss zur Altersversorgung, weil wir auch von der Einführung der bAv profitieren.

Sie können die vermögenswirksamen Leistungen in bAv umwidmen. Das lohnst sich, denn so sparen Sie zusätzlich Sozialabgaben.

Wenn es sich für Sie lohnt, die Riester-Förderung zu nutzen, dann können wir Ihnen auch eine besonders günstige Lösung anbieten. Nicht als bAv, denn das ist ungünstig. Besser ist der von uns vorgeschlagene Gruppentarif für eine private Riester-Rente.

Wir sind sicher, dass wir Ihnen eine wirklich gute Lösung anbieten.


Unser Berater

Wir haben für Sie einen ausgewiesenen Experten der betrieblichen Altersversorgung als Berater beauftragt. Herr Hans-Dieter Stubben verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung.

Wenn Sie ein bisschen mehr über Herrn Stubben wissen möchten, dann klicken Sie  hier.

Beratungstermin

Sie wünschen ein persönliches Beratungsgespräch mit unserem Berater, darüber freuen wir uns. Damit die Beratung optimal ablaufen kann, werden die Termine von Frau Kaiser in der Abteilung "Human Resources" koordiniert. Vorgesehen ist dafür der Zeitraum vom 5.9. 7.9.2008. Melden Sie sich mit einer E-Mail bei Frau Kaiser an

Für das Erstgespräch veranschlagen wir etwa 30 Minuten. Wenn Sie bereits vorher Daten in den Vergleichsrechner oder den Vorsorge-Check eingegeben haben, dann bringen Sie die bitte auf CD oder auf einem USB-Stick mit. Sie können die auch vorab an den Berater mailen. Hängen Sie Ihren Datensatz einfach an die E-Mail an. Dabei können Sie die Daten auch anonymisieren, Sie müssen sich nur den Namen der Datei merken, unter dem Sie die Daten abgespeichert haben.

Solche gute Vorbereitung des Termins lässt Ihnen dann mehr Zeit für die Klärung Ihrer Fragen.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung?

Sie wissen, dass es immer wieder Reformen bei der gesetzlichen Rentenversicherung gibt. Sie wissen auch, dass nach der Reform vor der Reform ist.

Wenn Se die demografische Ursache für diese Reformen erkennen möchten, dann schauen Sie sich einfach einmal die Bevölkerungspyramide  an.

Erwerbsbevölkerung

Nicht alle Menschen in der Gruppe der 20 - 65 jährigen arbeiten. Dazu gehören Arbeitslose, Studenten, Invalide und Hausfrauen. Gut Studenten und Hausfrauen arbeiten schon und teilweise auch ganz schön hart, nur es sind keine sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse.)

Schauen Sie sich doch hier einmal an, wie sich das Verhältnis der Erwerbstätigen zu den Erwerbslosen und den "Nicht-Erwerbspersonen" entwickelt hat.

Lebenserwartung

Wir werden immer älter und je länger wir leben, desto älter werden wir. Hier sehen Sie ein Schaubild über die Lebenserwartung der Bundesbürger nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes.

40-jährige Männer haben eine Lebenserwartung von etwa 37 Jahren, werden also etwa 77 Jahre alt. (Genauer: Die Hälfte der 40 jährigen erreicht das 77. Lebensjahr). Die 65-jährigen haben noch eine Lebenserwartung von 16 Jahren, werden also 81 Jahre alt.

Überraschend? Nicht wirklich, denn es fehlen ja diejenigen, die zwischen 40 und 65 gestorben sind und den Schnitt nach unten gezogen haben.


Rentenzahlungsdauer

Wie man vor einigen Tagen in der Presse lesen konnte, zahlt die gesetzliche Rentenversicherung heute im Durchschnitt für 17,4 Jahre eine Rente. Das heißt 65-jährige Altersrentner werden im Durchschnitt über 82 Jahre alt.

Jahr                   Rentenzahlungsdauer

1960                         9,9 Jahre 

1995                       15,8 Jahre

2008                       17,4 Jahre 

In 48 Jahren hat die Rentenzahlungsdauer um etwa 70 Monate zugenommen. Das sind mehr als 1,4 Monate pro Jahr.

Das ist wunderbar für die Rentenbezieher und unglücklich für die Beitragszahler. Dass die Rentenversicherung auch dadurch an ihre Grenzen kommt, ist leicht verständlich.

Was bedeutet das für heute 37-jährige? Gehen sie in 30 Jahren in Rente, dann erhöht sich die Rentenzahlungsdauer um weitere 42 Monate auf 21 Jahre. Noch einmal: Schön für die Rentenbezieher. eine echte zusätzliche Belastung für die Beitragszahler.

Auf der anderen Seite: Waren unsere Eltern unglücklich, wenn sie nur 10 Jahre eine Rente bekommen haben?

Müssen wir uns nicht vielleicht doch darüber Gedanken machen, das Renteneintrittsalter weiter anzuheben. Natürlich nur für Menschen, die dazu körperlich in der Lage sind und natürlich auch nur, wenn es genug Arbeit gibt und nicht die Arbeitslosigkeit bei den jungen Menschen durch längere Arbeitszeit bei den Älteren ausgelöst wird.

Übrigens wie war es in der "guten alten Zeit"?

Als Bismarck die Rentenversicherung eingeführt hat, lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei ca. 60 Jahren. (Heißt die Hälfte der Neugeborenen wurden 60 Jahre alt.) Das Pensionsalter lag damals aber auch schon bei 65 Jahren.

In diese gute alte Zeit wollen wir alle sicherlich nicht zurück.